BASENJI
AFRICA DOG
Wissenswerte informationen über Basenjis
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In den beiden Gebieten wurden die Basenjis von Afrikaforschern im 19. Jahrhundert entdeckt.
1. Der Weiße Nil durchfließt die Region Bahr-el-Ghasal und bildet das Sumpfland Sudd. Der Nilnebenfluss Bahr al-Arab bildet grob den nordwestlichen Teil der Grenze zu Nordsudan. Im Norden ist Südsudan durch Savannen und Trockenwälder geprägt, im Süden durch Tropischen Regenwald.
2. Die Azande leben hauptsächlich an den Ufern des Uele im Südwesten Sudans wikipedia.org/wiki/Basenji
Die Zeichnung Weiler am Diamvonu zeigt Basenjis in ihrem natürlichem Umfeld im Niam Niam Lager nach ihrer Entdeckung durch Dr. Georg Schweinfurth. Sein Bericht ist weltweit die erste Information und Beschreibung der Basenjis in der Neuzeit.
Niam Niam Weiler am Diamvonu
Entdeckung der Basenjis
1868/71 entdeckt der Afrikaforscher Dr. Georg Schweinfurth ihm auffallende Hunde im Gebiet Bahr-el-Ghasal ( Zentralafrika ) als Jagdhelfer bei den Azande und Mangbetu. Er schreibt:" Die einzigen Haustiere, deren Zucht sich die Niamniam angelegen sein lassen sind Hühner und Hunde. Letztere gehören einer kleinen, dem Spitz nahe stehenden, aber kurz- und glatthaarigen Rasse an, mit großen stets aufgerichteten Ohren und kurzem, dürrem, nach Art eines Ferkelchens stets aufgerolltem Schwanz. Die Farbe ist immer ein helles Ledergelb, auf dem Nacken ist eine weiße Binde befindlich. Die sehr spitze Schnauze ist plötzlich vom gewölbten Kopf abgesetzt. Die Beine, ziemlich hoch und gerade, beweisen, dass diese Rasse nichts mit der auf altägyptischen Tempelbildern dargestellten dachshundartigen Rasse zu tun hat. Auch dem Niamniam-Hunde fehlt, wie allen Hunderassen des Nilgebiets, die Afterklaue an den Hinterfüssen. Man hängt ihm aus Holz geschnittene Glocken um den Hals, angeblich zu dem Zwecke, damit sie sich nicht im Grase der Steppe verlaufen. Die Tiere sind, wie ihre Herren, außerordentlich zur Fettleibigkeit geneigt, was von letzteren auch beabsichtigt wird, da Hundefleisch einen ihrer vorzüglichen Leckerbissen ausmacht." Fasziniert von den Hunden, entschied Dr. Georg Schweinfurth sich eine Hündin mit nach Europa zu nehmen, um sie als besonderen Hund vorzustellen. Dem Freiheitsdrang der Basenjis folgend kam die Hündin jedoch auf der Rückreise nach Europa in Alexandria bei dem Sprung aus dem Fenster des zweiten Stockwerks eines Hotels zu Tode. Der Forscher erweckte das Interesse an Basenjis in Europa. 1882 werden Basenjis auch von Sir Harry Hamilton Johnston im Kongo Gebiet entdeckt.
Heute wissen wir, dass Basenjis im Pharaonenzeitalter schon vorhanden waren und aus der Frühzeit der Menschen stammen, als die Nomaden durch einen Klimawandel an den Nil wanderten und sesshaft wurden. Sie werden den Schensi Hunden zugeordnet. Basenjis leben noch wie seit Jahrtausenden in Afrika, als selbstständige hoch geschätzte Hunde, die zur Jagd gebraucht werden. Ihr Marktpreis ist entsprechend hoch. Leider sind sie heute in afrikanischen Bürgerkriegsgebieten stark gefährdet. Auch wird der Regenwald, der Lebensraum der Pygmäen und mit ihnen der Basenjis, immer mehr abgeholzt, um Monokulturen Platz zu machen.
Die weltbekannte Basenji Expertin Miss Veronica Tudor-Williams verfasste einen Artikel über zentralafrikanische Basenji Hunde im Journal of the Sociaty for Preservation of the Fauna of the Empire Nr. 54 und nannte sie ein "lebendes Fossil". Sie schrieb: "Es würde eine Tragödie sein, wenn Hunde von solch alter Herkunft, ancient Lineage, die unzählige Jahrhunderte lang ihre Identität bewahrt haben, jetzt als Folge der fortschreitenden Zivilisation uns für immer verloren gehen würden."
Ich möchte hinzufügen, dass ich mir wünsche, die Züchter mögen sich ihrer Verantwortung bewusst sein, um diese uralte Hunderasse so alter Herkunft züchterisch nicht aus modischen oder kommerziellen Gründen verändern zu wollen. Ich bin der Meinung der BASENJI ist seit Jahrtausenden perfekt.
Vegetationskarte Afrikas. Tiefgrün: Tropischer Regenwald.
Quelle: R. van Chi-Bonnardel, Grand atlas du Continent africain (Paris 1973).
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Der Ituri Regenwald, das natürliche Umfeld der Basenjis, ist bedroht.
Sie können helfen.
wwf.org/ wwf.de/regionen/kongo-becken/steckbrief-regenwald/
Tiki Tiki erworben von den Pygmäen im Ituri Regenwald von Dr. Chapin 1956
Foto The complete Basenji by Elspet Ford
1930 Die Zwerge vom Kongo Pygmäen Foto Paul Schebesta
Basenjis als Jagdhelfer mit Holzglocken
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1986 W. Uhl Expeditionen zu den Pygmäen am Kongo Vlg. Pietsch
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1990 Basenji mit Glocke im Ituri Regenwald
Foto William F. Wheler
Projekte 2002 DZANGA SANGHA cocan.de
Basenji Suche. Haben sie die Basenjis und einen Welpen entdeckt?
Der geheimnisvolle Waldelefant im Regenwald Afrikas.
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Fotos: WWF-Canon/Rick Weyerhaeuser
„Pygmäen-Elefant“.
Der WWF setzt sich für ein Nebeneinander von Waldelefanten und der lokalen Bevölkerung sowie für den Schutz der natürlichen Lebensräume dieser kleinen Riesen ein. Nur in großen zusammenhängenden Regenwaldgebieten ist das Überleben dieser kleinen Riesen gewährleistet.
Neben dem Steppenelefanten lebt in den Regenwäldern Afrikas noch der legendäre Waldelefant. Andere Ausdrücke für den Waldelefanten sind etwa „Rundohrelefant“, „Zwergelefant“ und „Pygmäen-Elefant“.
Durch ihre verborgene Lebensweise weiß man noch relativ wenig von diesen geheimnisvollen Tieren. Nur selten sind sie zu sehen, denn im dichten Wald ist die Sichtdistanz gering, so dass die Dickhäuter vor einem Zusammentreffen meist die Flucht ergreifen. Im Gegensatz zum afrikanischen Steppenelefanten mit 3 bis 4 Meter Schulterhöhe wird der Waldelefant nur etwa 2 bis 2,5 Meter hoch. Einzelne Tiere werden gar weniger als 2 Meter hoch. Ihre Ohren sind verhältnismäßig klein und rund.
Die Stosszähne sind lange, dünne und nur schwach gekrümmte Spieße. Im dichten Urwald sind ein kleiner Körper und nach unten ragende Stosszähne von Vorteil und machen die Waldelefanten viel wendiger.
Im Regenwald fehlt es den Elefanten weder an Nahrung noch an Wasser. Sie fressen Früchte, Zweige und Kräuter von über 150 verschiedenen Pflanzenarten. Waldelefanten richten ihre Wanderungen oft nach den Standorten beliebter Fruchtbäume. Gleichzeitig tragen sie mit dem Ausscheiden der unverdauten Samen zu deren Verbreitung bei. Einzelne Baumsamen keimen überhaupt nur, wenn sie einen Elefantenmagen passiert haben. Ohne Waldelefanten also kein natürlicher Wald in diesen Gebieten. Die Waldelefanten haben verhältnismäßig kleine und runde Ohren sowie dünne und nur schwach gekrümmte Stosszähne.
Nur selten hat man das Glück, Waldelefanten außerhalb des Waldes zu beobachten.