BASENJI
AFRICA DOG
Wissenswerte informationen über Basenjis
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Taf. XVI-XVII
Bilderwelten und Weltbilder der Pharaonen Philipp v. Zabern Vlg.
Stammt der Basenji aus Afrika? JA
Basenjis im Camp der Efe Pygmäen 1990 fOTO wILLIAM f wHEELER
Ist Afrika die Heimat der Basenjis ? JA
THEORIEN
Stammt der Basenji aus der Sahara? Vermutlich ja.
Die Hunde sind wahrscheinlich die ältesten Haustiere der Menschheit. Josef H. Reichholff
Die am meisten überzeugende Theorie, die die Herkunft der Basenjis erklären könnte, frühe Urhunde der Äquatorzone, die unter der ostafrikanischen Kisuaheli Bezeichnung Schensi Hunde bekannt sind, bezieht sich auf die Felsenmalereien in der Sahara im Norden Afrikas.
Die ursprünglichen Basenjis zählen zu den Schensi Hunden der Äquatorzone, gekennzeichnet durch Stehohren, ein rötliches Fell und kurzes Haar. Schensi Hunde gehören zu den ältesten Vertretern des Canis familiaris. Sie leben im Rudel neben den Nomaden und müssen selbst für ihr Überleben sorgen. Sie wurden als Jagdhelfer nutzbar gemacht. Zu allen Zeiten wurden Hunde, so auch Basenjis, bei Ritualhandlungen als Opfer verwendet.
Schensi Hunde Felsenzeichnung Teshouinat Foto Sahara Art Rupestre
Felsenmalerei mit Jagdhunden Tadrart Foto Peter v. Sengbusch
In der damals noch fruchtbaren Sahara, einer Savannen-Landschaft, lebten Nomaden. Sie domestizierten Wildtiere. Sie begannen Haustiere zu züchten. Das erste Haustier wurde wahrscheinlich der Hund, der bei der Jagd nützlich war. Als Folge der Klima Veränderung ( Änderung der Richtung der Monsunwinde) entstand die Wüste Sahara, deshalb wanderten die frühen Menschen ca. 7000 bis 5000 v. Chr. mit ihren Basenji ähnlichen Jagdhunden an den Nil. Die Menschen wurden sesshaft. Jahrtausende vor der Zeitenwende entstand am Nil das Zeitalter der Pharaonen
Felsenrelief
Die Felsenmalereien und Reliefs zeigen Jagdszenen mit Hunden, die Basenjis sehr ähnlich sind. Sie haben Spitzohren, lange Beine und einen Ringelschwanz. Die Malereien entstanden im Norden Afrikas in der Zeitspanne der Neolithic - Saharan - Culture, Jahrtausende v.Chr. Aus dem selben Zeitraum sind auch Höhlenmalereien im Süden Afrikas bekannt. Anfang des 21. Jahrhunderts werden zunehmend Felsenmalereien in den Höhlen Afrikas entdeckt.
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Detail eines Halbreliefs der Mastaba von Akhethotep 1200 v. Chr.
bleedingeyeballs.com/basenjiart/artifacts.htm
Kalkstein Stele mit Hunden
Ein Basenji auf Entenjagd ?
Möglicherweise gelangten Basenjis als Beute nach Ägypten oder sie sind als Gastgeschenke aus Zentralafrika, Tschad, Somalia und dem Kongo Gebiet, auch heute sind sie dort noch vorhanden, zu den Pharaonen mitgebracht worden zusammen mit Pygmäen Die "Zwerge" waren als Gottestänzer bei den Pharaonen sehr hoch geschätzt. Nur in einem Reisebericht der einzigen Pharaonin Hatschepsut werden mitgebrachte Hunde erwähnt. Waren diese Hunde Basenjis?
Eine andere Vermutung besagt, dass die Basenjis von Ägypten aus, durch Handelsbeziehungen und Kriege, mit den wertvollsten Dingen der damaligen Zeit als Handelsgut in andere Gegenden gekommen sind. Dies lässt sich bisher nicht beweisen, da es darüber keine schriftlich bekannten Überlieferungen gibt.
Basenjis wurden in der Neuzeit von europäischen Afrikaforschern in Zentralafrika entdeckt. Dr. Georg Schweinfurth berichtete als erster Afrikaforscher von Basenjis und erzeugte so die Neugier auf diese Hunde. Er ordnete sie den Spitzhunden zu. 1937 wurde die Zucht in England etabliert. Zuchtbeginn
Mehr Informationen in dem Buch Basenji dog from the past von Forrest Bryant Johnson